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Impressum

Antenne Witten

MILLENNIUM
ALLE HINTERGRÜNDE UND FAKTEN ZUR SERIE
In Zusammenarbeite mit Ralph Karbaum und Christian Frank
Heel Verlag, CH-Schindellegi
DM 19,80 (€ ??)
 
EINFÜHRUNG
 
Frank Black ist ein Profiler. Er jagt Serienkiller. Er besitzt die Fähigkeit, wie sie zu denken und wie sie zu fühlen. Dafür blickt er in die Abgründe der menschlichen Seele. Abgründe, die den Teufel persönlich auf den Plan rufen.
 
ÜBER DAS BUCH
 
1996 veröffentlichte der Heel Verlag mit dem Buch DIE X-AKTEN (von Roland Heep, Kai Krick und Jörg Alberts) einen Episodenführer, der sich sehr ausführlich mit den ersten beiden Staffeln der Serie auseinandergesetzt hat. Ein Episodenführer stellte 1996 eine Besonderheit auf dem deutschen Buchmarkt dar. Nur wenige Haushalte waren ans Internet angeschlossen, das TV-Serienfandom steckte - von Ausnahmen abgesehen - noch in den Kinderschuhen. Aber: Kinder wachsen - und der Heel Verlag bewies einen guten Riecher mit der Veröffentlichung dieses Buches. Also gab der Verlag weitere Projekte in Auftrag.
 
EINFACH SO?
 
1997 arbeitete ich bereits für die Zeitschrift Space View, für die ich die VHS-Seiten betreute. Bis heute bin ich für die Zeitschrift tätig, nur sind aus den VHS-Kassetten inzwischen DVDs geworden. So vergeht die Zeit. Aber ich komme vom Thema ab. Die "Space View" erscheint auf jeden Fall seit 1996 im Heel Verlag. Seinerzeit, 1997, saß Claudia Kern auf dem Sessel der Chef-Redakteurin. Ursprünglich stammt die Idee zu einem inoffiziellen Buch über die Serie "Millennium" aus den Chefetagen des Verlages. Claudia holte mich nur als Co-Autor ins Boot, in den Ursprungsplanungen sollte ich nur ein paar Artikel für sie verfassen. Doch dann musste Claudia quasi über Nacht aus zeitlichen Gründen aus dem Projekt aussteigen - und ich stand auf einmal als verantwortlicher Autor dar. Dies bereitete mir seinerzeit eine ziemlich schlaflose Nacht, denn eigentlich hatte auch ich ein kleines Zeitproblem, arbeitete ich doch gerade an einer solchen Nebensächlichkeit wie meinem Universitätsabschluss. Andererseits wurde mir ein Buchprojekt auf dem Silbertablett serviert. Ich schlug ein und feierte schließlich ein doppeltes Happy End. Mein erstes Sachbuch kam pünktlich auf den Markt und Magister darf ich mich seit 1997 auch noch nennen.
 
 
DAS BUCH 
 
Am Anfang des Buches steht ein Artikel über das Ende des Jahrtausends und den damit einhergehenden Untergangsszenarien (die dann glücklicherweise nicht eingetreten sind - oder doch?). Es folgt ein Kapitel von Christian Frank über Serienkiller in der Realität und im Film.

 Ein Essay von Ralph Karbaum erklärt schließlich, warum der Serienkiller in den 1990er Jahren in der Literatur und im Kino zu einer populären Figur geworden ist. Es ist der vielleicht zeitloseste Artikel des Buches, dessen Kernstück natürlich der Episodenführer darstellt, der sich weder mit Kritik noch mit Lob zurück hält! Natürlich gibt es jede Menge Schauspielerinfos, wobei ich mich auf tatsächlich biographische Daten beschränkt und mir eine kritische Auseinandersetzung mit dem Werk der Schauspieler weitestgehend erspart habe.

Ein letztes Kapitel beschäftigt sich schließlich mit der ähnlich gelagerten Serie "Profiler".
 
 
X-AKTEN: DIE FÜNFTE STAFFEL, DER SPIELFILM
ISBN 3-612-26591-1 
(Econ & List, München/Düsseldorf 1998) 
EUR 7,62
DM 14,90
 
DIE WELT DER X-AKTEN
 
Tja, sie war ein Hit, ein Meilenstein der TV-Unterhaltung, ein Meistertück der Tele-Vision, diese TV-Serie, die auch in Deutschland Top-Quoten erzielte. "Akte X". Leider haben die Verantwortlichen sie spätesten mit der siebten Staffel gegen die Wand gefahren. Doch dieses Buch widmet sich der fünften Staffel. Durch meine Arbeit am nebenstehenden Werk ergab sich ein Kontakt zum Verlag Econ & List, der inzwischen im Hause Ullstein aufgegangen ist. Ich traf mich seinerzeit mit meiner Lektorin in München, die mir bei der Gestaltung des Buches vollkommen freie Hand ließ. Um die rechtlichen Asprekte kümmerte sich der Verlag (wie gesagt, es handelt sich um ein inoffizielles Buch, wehe dem, der da zum Beispiel Fotorechte verletzt), ich konnte mich ganz aufs Schreiben konzentrieren und durfte  mich mit den "realen" Hintergründen der einzelnen Episoden beschäftigen, tauchte ein in die Welt der Verschwörungstheorien und lernte während meiner Recherchen viel über das Thema "künstliche Intelligenz aus dem Cyberspace", entwickelte mich zu einem Experten für Ufo-Sichtungen - und wurde dafür auch noch bezahlt. Ich liebe meinen Beruf!

 


X-AKTEN
- DIE SECHSTE STAFFEL
ISBN 6-612-26616-0
(Econ & List, München/Düsseldorf 1999)
DM 14,90 (EUR 7,62)
 
NUR EINE FORTSETZUNG?
 
Was musste ich da lesen? Dieses Buch zur sechsten Staffel sei bloß eine typische Fortsetzung - gleicher Preis, weniger Inhalt? Moooooment! Das Buch zur fünften Staffel hat 307 Seiten, dieses hier 275. Aber: Die Schriftgröße ist um einen Punkt kleiner. Würde man die Größe nun um einen Punkt steigern, hätte das zweite Buch rund 330 Seiten! Aber was interessieren Seitenzahlen? Auf den Inhalt kommt es an. Und der steht außerhalb jeder Kritik, dieses Buch ist wunderbar - wenn ich das als Autor ganz objektiv sagen darf...
 
Strukturell schließt das Buch an seinen Vorgänger an. Informationen zu allen Episoden finden sich in diesem Buch ebenso wie Erläuterungen zu den "realen" Hintergründen. Leider ließ das Interesse der Fans an der Serie bereits während der sechsten Staffel spürbar nach. Diese Erkenntnis ging auch an meinem Verlag nicht vorbei. Und so blieb es bei zwei Büchern.
 
 

Es stand im DSMD, einem niederländischen Fan-Newsletter (09.11.1999)
 
DUITS X-FILES BOEK
 
En ik was het bijna vergeten te plaatsen maar de Duitse schrijver Christian Lukas bekend om zijn boeken over tv series zoals X-Files (en zijn intervieuw met David Duchovny die exclusief in Nederland op deze mailinglist mocht staan) heeft een nieuw boek uit. Het Boek gaat over het 6de X-Files seizoen en is getiteld: "X-Akten - Die sechste Staffel". Voor diegene die een beetje Duits kunnen moet dit boek geen probleem zijn. Meer informatie (in het Duits) is te vinden op christianlukas.de

EIN BUCH ZUR VIERTEN STAFFEL

Bereits 1997 arbeitete ich an einem inzwischen vergriffenen Titel mit. .

 
DAVID DUCHOVNY
- FOX MULDER, DER STAR DER AKTE X
ISBN 3-453-13396-X
(Heyne Verlag , München 1997)
DM 3,00
 
GILLIAN ANDERSON
- DANA SCULLY, DIE AGENTIN DER AKTE X
ISBN 3-453-13395-1
(Heyne Verlag, München 1997)
DM 3,00
 
ÜBER DIE BÜCHER
 
Das Leben und Wirken der Hauptdarsteller der AKTE X, veröffentlicht im Hosentaschen-Format. Aber Ehrenwort: Es steht alles drin, was man wissen muss! Oder 1997 wissen musste. 1997 sind diese beiden Mini-Bücher nämlich erschienen. Im Buchhandel findet man die beiden heute nicht mehr. Zwei Schmankerl in einem ausgestorbenen Format. 

X-FILES - FIGHT THE FUTURE
Filmkritik, geschrieben zum Filmstart am 6. August 1998 (chl)
 
Die Geheimnisse der X-Akten sind ein TV-Phänomen. Als im September 1993 die erste Episode von „Akte X“ im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde, waren sich Kritiker und Publikum einig: Diese Serie überlebt die erste Staffel nicht. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen und über 100 Episoden wurden produziert. „Akte X“ ist Kult. Das dachte sich auch ihr Schöpfer Chris Carter und veranlaßte den Wechsel der Serie auf die Kinoleinwand. Ein böser Fehler, wie man bemerken muss. So ist der Zeitpunkt äußerst ungünstig gewählt. „Akte X“ befindet sich in den USA in der Sommerpause von der fünften zur sechsten Staffel. In Deutschland war die fünfte bislang nicht einmal zu sehen. „Akte X – Der Film“ ist demnach nicht die Fortsetzung der Serie auf der Kinoleinwand, wie etwas „Star Trek: Treffen der Generationen“ die Serie „Star Trek: The Next Generation“ im Kino fortsetzte. „Akte X – Der Film“ ist eine Art Special, eine auf 60 Millionen Dollar aufgeplusterte Doppelepisode der Serie, die weder die Serie weiterbringt noch im Kino wirklich befriedigen kann. Wie nicht anders zu erwarten, erzählt der Film von einer Verschwörung. Es ist die dem Stammzuschauer aus der Serie leidlich bekannte Verschwörung der Männer im Hintergrund, die offenbar mit außerirdischer DNA experimentieren und mit außerirdischen Invasoren einen Pakt geschlossen haben. Schon hier haben es die deutschen Zuschauer mit einem Problem zu tun: Sie kennen die fünfte Staffel nicht und einige wichtige Informationen fehlen ihnen. Wer die Serie gar nicht kennt, wird mit dieser Geschichte persé Schwierigkeiten bekommen.
Mehr braucht über die Geschichte kaum erzählt werden. Es ist im Rahmen einer Filmkritik zwar ein Unding, das Ende eines Filmes zu verraten, und doch sei es in der Form getan, dass man offen sagen darf,  dass, wer glaubt, am Ende des Filmes eine Lösung präsentiert zu bekommen, die „Akte X“ neue Dimensionen eröffnet, gewaltig enttäuscht wird! Nichts dergleichen geschieht. Das Ende bleibt offen.
„Akte X – Der Film“ hätte mit einem solchen Ende möglicherweise einen zufriedenstellenden Auftakt einer Filmserie im Anschluss an das Ende der Serie dargestellt. So aber bleibt der Film nur ein aufwendiges Special, das mit weniger Aufwand auch fürs Fernsehen hätte realisiert werden können. So sieht der Film visuell zwar sehr schön aus und David Duchovny beweist, dass er nicht nur auf dem Bildschirm eine Geschichte tragen kann, doch mehr Positives anzumerken würde dem Film mehr Aufmerksamkeit schenken als er eigentlich verdient!

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2008 startete ein zweiter Spielfilm in den Kinos. Vor dem Start unterhielt ich mich mit Chris Carter über seine Arbeit. Hier gibt es einen Auszug aus dem Interview zu lesen.  

 

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